Im Zuge der europäischen Wirtschafts- und Finanzkrise ist der Leitzins kontinuierlich gesenkt worden und befindet sich derzeit auf einem historischen Tiefstand von 0,25 Prozent. Da das Geld auf dem Sparbuch kaum noch etwas wert ist, haben viele Menschen die Immobilie als Anlagemöglichkeit wiederentdeckt.
Die Baubranche boomt dank der günstigen Baukredite. Davon profitieren nicht nur die Hausbauunternehmen. Auch Handwerker wie Maurer, Dachdecker, Maler, Elektriker, Sanitärinstallateure, Verputzer und Co. finden Aufträge ohne Schwierigkeiten. Doch früher oder später werden die Zinsen wieder steigen. Dies wird sich auch im Bauhandwerk bemerkbar machen, denn es ist davon auszugehen, dass sich bei steigenden Kosten, weniger Menschen zum Bau eines Hauses entschließen.
Um sich unabhängiger vom aktuellen Marktgeschehen zu machen, sollten Handwerksbetriebe langfristige Kooperationen eingehen. Dies sichert kontinuierliche Aufträge auch in schlechteren Zeiten. „Bei der Suche nach potentiellen Auftraggebern ist Vorsicht geboten. Leider gibt es gerade in der Baubranche schwarze Schafe, die Subunternehmern mehr Ärger als Gewinn bringen“, warnt Jürgen Dawo, Gründer des Hausbauunternehmens Town & Country Haus.
Kontinuierliche Aufträge für Handwerker – Kooperation statt ständiger Akquise
Es gibt Phasen, wo das Telefon nicht stillsteht und die Aufträge wie von selbst kommen. Diese sind jedoch selten von langer Dauer. Gerade für kleinere Betriebe ist die Akquise von neuen Aufträgen zeitraubend und hält einen davon ab, seine eigentliche Arbeit auf der Baustelle zu erledigen. Handwerker, die mehrere Stammkunden haben, sparen sich den Aufwand ständig nach Angeboten googeln zu müssen.
Viele sind jedoch skeptisch gegenüber Kooperationen, insbesondere als Subunternehmer von großen Bauträgern oder Hausbaufirmen. Zu oft hört man von Drückerpreisen zu Lasten der Qualität oder dass Baumängel einfach den Handwerksfirmen untergeschoben werden, damit der Bauträger nicht dafür gerade stehen muss.
Handwerker, die Unternehmen für eine langfristige Zusammenarbeit suchen, sollten deshalb potentielle Partner genau unter die Lupe nehmen. Dabei spielen nicht nur Preisvorstellungen und die Anzahl der Aufträge eine Rolle. Es ist auch wichtig zu schauen, was ein Bauunternehmen seinen Handwerkspartnern darüber hinaus zu bieten hat. Folgende Checkliste für Handwerker hilft Ihnen dabei, die angebotenen Leistungen eines potentiellen Kooperationspartners zu beurteilen.
Faire Zusammenarbeit zwischen Bauunternehmer und Handwerker
„Nur wer seine Handwerker fair behandelt, bekommt eine gute Arbeitsqualität auf der Baustelle. Deshalb bieten wir unseren Subunternehmern nicht nur eine gute Bezahlung, sondern auch Sicherheiten. Nur wenn beide Seiten profitieren, macht eine Zusammenarbeit Sinn,“ sagt Jürgen Dawo.
Handwerksbetriebe, die auf Baustellen von Town & Country Haus arbeiten, müssen beispielsweise keine 5% Gewährleistungsbürgschaft stellen. Im Kaufpreis eines jeden Hauses ist ein umfangreicher HausBau-Schutzbrief enthalten, der die Gewährleistungsbürgschaft bereist abdeckt. Auch die Kosten für die Bauleistungsversicherung werden bei Town & Country Haus nicht einfach an die Handwerker weitergegeben.
Während viele Portale Aufträge für Handwerker kostenpflichtig anbieten, hat Town & Country Haus alle aktuellen Baustellen, für die noch verschiedenste Gewerke gesucht werden, auf www.handwerker.tc.de veröffentlicht. Hier können sich Interessierte Betriebe auf die verschiedenen Baustellen in Ihrer Nähe kostenlos bewerben.
Eine Bewerbung lohnt sich, denn „unsere Partner vor Ort suchen nicht nur nach jemandem, der einmalig einen Auftrag erledigt, sondern nach Handwerkern, mit denen sie langfristig Menschen den Traum vom eigenen Haus erfüllen können“, versichert Dawo.


